Nachhaken und Transparenz schaffen : OpenResearch, OpWULFF

Die Flucht nach vorn angetreten – und nicht zurück getreten. Nachdem Bundespräsident Wulff im Interview heute Rede und Antwort zu den Anschuldigungen gegen ihn gestanden hat und sich außerdem gegen die ihm vorgeworfene Salamitaktik verteidigt hat, nehme ich das zum Anlass, einmal nachzuhaken.

Es entstand bei mir der Eindruck, dass viele der Fragen auf die Familie und eher private Belange abzielten und dies die Bearbeitung so in die Länge zog. Dieses möchte ich nun gern überprüfen und wüsste gern, welche Fragen so gestellt worden sind.

Zeitliche Abläufe der redaktionellen Arbeit lassen sich leider nur schwer bis gar nicht nachvollziehen. Dies soll bei Medienkonsument.de nicht der Fall sein.

Jetzt hätte ich gern mal eine Liste aus dem Büro #Wulff, wer welche Anfrage gestellt hat.Alternativ: #Presse macht ihre Anfragen öffentlich.
@DanielLuecking
Daniel Lücking
@ Defintiv! Sowohl an Wulff als auch an die Redaktionen!Mal gespannt,ner mit offenen Karten spielen will-außer uns! #ARBEIT #Gasgeben!
@DanielLuecking
Daniel Lücking

Im Gespräch mit Andreas Griess (@youdaz) war die Idee schnell da und folgende Anfrage geht in Kürze per eMail an den Presseaccount von Bundespräsident.de.
Ihr könnt die Anfrage natürlich gern Unterstützen und diesen Beitrag teilen und kommentieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich das TV-Interview mit dem Bundespräsidenten verfolgt. In einer öffentlichen Recherche will ich die von ihm angesprochenen 400 Fragen behandeln, die bei ihm eingegangen sein sollen.

Zu diesem Zweck bitte ich um Veröffentlichung bzw. Übermittlung dieser Fragen.

Benötigt werden vor allem folgende Informationen:

1. Die Fragen im Wortlaut
2. Das Datum der Fragestellung

wenn möglich zudem der Fragesteller bzw. die dahinter stehende Redaktion.

Bundespräsident Wulff sprach in dem Interview von einer “neuen Transparenz” an die man sich in Deutschland vielleicht gewöhnen müsse. Dieses sehe ich persönlich als wechselseitigen Prozess an.

Für Ihre freundliche Unterstützung bedanke ich mich bereits jetzt und bitte – ggfs bereits vor Veröffentlichung / Übersendung der Fragen um eine generelle Stellungnahme, in wie weit meiner Anfrage nachgekommen wird bzw. werden soll und wann.

Der aktuelle Stand der Berichterstattung sowie die Systematik im Umgang mit den Informationen kann in meinem Blog medienkonsument.de jederzeit mitverfolgt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Lücking
Freier Journalist

Die Reihe “Nachhaken und Transparenz schaffen” werde ich in Zukunft unter den Hashtags #OpenResearch allgemein  begleiten. Unter #OpWULFF könnt ihr auf Twitter die aktuelle Recherche verfolgen.

 

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6 Responses to Nachhaken und Transparenz schaffen : OpenResearch, OpWULFF

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  4. la_tedesca sagt:

    Im Sinne der Transparenz. Wullf legt vor, BILD legt schon einmal los:

    http://www.bild.de/politik/inland/wulff-kredit-affaere/bild-bittet-wulff-um-transparenz-21916856.bild.html

    • Daniel Lücking sagt:

      :-) War ja mal wieder klar, dass nicht der volle Datensatz, sondern eine sechsseitige Auswertung der Anwälte öffentlich geht. Ich bleibe bei meiner Anfrage und möchte die Fragen weiterhin gerne chronologisch nach Eingang, gern mit dem Hinweis, von welchem Medium und im Wortlaut. Kann doch nicht so ungewollt sein, dass die Crowd, die Karl Theodor zu Guttenberg im Guttenplug auf den Zahn gefühlt hat, nun die Anschuldigungen überprüft, die Bundespräsident Wulff erhoben hat.

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